Gladde Schlabbe
De Herbscht kummt un de Herr rollinger macht die Summerreefe druff. ISch bin ä mol gschbonnd wie schnell isch do uff die Fress fall mit? Do isch jo eh hinne platt ghabt hab, hab isch ma gedenkt “Jo alla, kumm kafschd da so gladde Schlappe das do nedd immer rumfahre muscht wie die NATO”
Des schäne “rrrrrrrrroooooroororor” Geräusch fehlt ma jo schun ä bissl, awwer des ding rolld jetzt wie de Deifel. Musch isch ma mol jetzt so ä Krampfadergschwader suche mit ihre gelwe Hemdelscha un die verseefe.
Pinien
Das ist die Rückseite der Düne. Der graue Schleier in der Ferne ist Regen, der um die Düne herumwandert. Ich liebe den Geruch von harzigen Pinien. Diese riesige Pinienzapfen die mit einem Knall aufspringen und leckere Pinienkerne rausspringen. Auch macht das lustige kleine Beulen im Auto.
Taxi Gourmet
Taxi Gourmet: Eine junge Dame reist durch die Welt und fragt die Taxifahrer nach ihrem Lieblingsrestaurant. Jetzt war sie in Berlin und ist mit Eren zu seinem “Lieblingsdönermann” gefahren. Eine tolle Blogidee!
Küstenwache
Ground Zero 2.0
Wieso soll denn jetzt am Ground Zero keine Moschee gebaut werden? Wenn es denn wirklich so wäre, wie man berichtet. Und angenommen, das alle Moslems (1,6 Mrd (!)) ganz böse Menschen wären und die Welt zerstören wollen. Dann wäre es ja genau richtig eine Moschee auf das größte Hochhaus von New York zu bauen.
PS: Ist es denn so schwer den Unterschied zwischen Taliban und Moslem zu verstehen?
Wir haben die Weinberge von unseren Kindern nur geliehen!
Hier ist Kinderlärm Zukunftsmusik und aufgeschäumte Milch das Manna des Bionade-Universums, in dem praktisch alles “bio” ist – selbst der schwarze BMW X3 und all die anderen coolen Offroader, mit deren Hilfe die Biokartoffeln und Ökokarotten aus der “LPG” ins durchgestylte Heim gekarrt werden.
Die Mutter ist hier keine Matrone mehr, sondern ein Model. Ein Role-Model, das Tag für Tag daran arbeitet, das eigene Lebensumfeld strengsten Life-Design-Vorgaben anzupassen.
Sie sieht gut aus und hat ihre schlanke Figur schon wenige Wochen nach der Geburt wiedererlangt. Sie hat einen tollen, beinah ebenso attraktiven, gut verdienenden Mann und betrachtet ihr Kind als ambitioniertes Projekt im harten internationalen Wettbewerb. Das heißt vor allem Bildung, Bildung, Bildung, und immer an das Outfit denken.
Früh schon lernt der kleine Marc, das richtige Brot fürs Wochenende auszusuchen, wenn er aus seinem geländegängigen “Quinny Sportwagen Speedi bordeauxrot” oder dem “TFK Joggster III carbo/diesel” geholt und auf die Kundentheke gestellt wird.
Zur Wohnungsbesichtigung wird er selbstverständlich als gleichberechtigter Immobilienexperte mitgenommen. Erfahrene Maklerinnen wissen zu berichten, dass auch hier die letzte Entscheidung über den Abschluss eines Mietvertrages gerne dem Vierjährigen überlassen wird: “Würdest du dich denn hier wohlfühlen, Alexander?”
von Reinhard Mohr
Sandbank
Mikrotechnik geht anders.
Ständig höre ich wie toll die deutsche Autoindustrie ist. Welche tolle Studien die am Laufen haben und was die anderen Hersteller alles nur wieder von “uns” geklaut hätten. Mercedes sitzt wahrscheinlich durch den Schock nach der Präsentation des Toyota Prius immer noch im Keller und “forscht”
Während des Sommerurlaubs und mehrere tausend Kilometer durch Europa zählte ich 13 Hybridfahrzeug. 13 mal Toyota.
Jetzt kommt wie es zu erwarten war Frankreich und diesmal mit einem Diesel Hybrid! Peugeot 308 HDi
Bin gespannt, bis wann der angekündigte Touareg als Hybrid zu sehen ist. Für mich zählt was auf der Straße fährt. Hat man eigentlich kein größeres Auto gefunden? Vielleicht sollte Mercedes mit dem Sprinter beginnen? Mikrotechnik geht anders.
Die Windhose ist tot.
Ein paar Dächer wurden heute nacht im Örtchen Lumda abgedeckt. Leider ging dabei das schöne Wort “Windhose” auch verloren.
Neue Rubrik: Dehääm
Om Somsdach war jo nochemol rischdisch warmes Wedder gewese. Do sin moi Fra un die zwe Knorze nochemol mit de Fahrreeder rausgfahre, do uff die Neggawies zum Picknick. Schä de Campingkocher mit va de Kaffee, än eiskalde Riesling und so ä Schissel mit Himbeere und Worschtebrote un lauder so ä Zeisch.
Grad dort okumme, liegd moi Rad uff de Wiss und “zscccccccchhhhh” geht do äfach so die Luft raus. “So än Scheißdreck”, hab isch gedenkt. Konn isch gugge wie isch häm kumm.
Sach ich zu de Buwe “Do basst owwachd, wege de Wesbe die hogge do in de Wiss drin”. Dreimol hab isch’s dene gsachd un isch Depp bin voll noigedabbt. Hab gebrillt wie än Leb, “Drecksfotzeviehzeisch”. Donn vor lauder doschenonner hab ich de Kaffee ohne Pulver durch die Espresso gejachd. De Große Bu, hot noch Naseblude gekriegt. Uffem Fischerfescht hab isch mir beim Bier dringe die sauer Brieh do ins Aach gschit.
Isch konn eisch Sache, ich war froh, das isch den Dach iwwerlebt hab.
PS: Heit uff de Erwed hot mir de Kollesch un Arzt do de Fuss uffgschnitte, weil des jetzt erscht weh dud, doo. Unedisch wie än Kropp.




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