Archive → Februar, 2010
Endzeit ist überall
Eigentlich wollten wir mit den Jungs in ein Kindertheater in Darmstadt. “Das Sams” soll dort laufen und es sah vielversprechend aus. Wie zu erwarten stapelten sich die Apfel-Tee Familien, Die “Jack Wolfskin” Männer mit ihren selbstgefilzten Damen.
Salzstangen und Apfelschnitzen in Tigerentenplastikdosen.
Eigentlich war ich ganz froh, dass es ausverkauft war. Die Jungs ein bissel die Schnute gezogen, aber ein wenig Fußball auf dem Parkplatz half darüber hinweg. Die “Jack Wolfskin” Männer beobachteten derweil scharf ihre schwarzen Audis.
Na gut, fahren wir in das nahe gelegene Eisenbahnmuseum. Die Navi bot das auch direkt an und raus kamen wir in Ost-Berlin. Also optisch. Das Bahnmuseum, ein Schrottplatz und drumherum scheinbar recycelte Plattenbauten.
Lila Plastikjackenfrauen mit Nordic-Walking Stöcken, Kettenraucher mit hässlichen Hunden. Schlaglöcher und Tristesse so weit man sah. In der Ferne ein paar Möbelmärkte in gelb und rot, dazwischen Schrottplätze und Brombeersträucher.
Ich mag solche Landschaften ja gerne, es hat sowas von “Fallout” und “postapokalyptischem Design” aber ich hätte das nicht in Darmstadt erwartet. Nicht das Darmstadt, das ich kenne, das sich immer nur auf ihr Jugendstilgeraffel beruft. Das Paralleldarmstadt hinter der Zeitleiste. Hier weiterlesen →
Schöner tranchieren
Mandelhöhe bei Maikammer.
Ungutes Gefühl
Es scheint als zögen twitter, Facebook und Buzz die Leute von ihren liebevollen Blogs weg. Stellenweise werden Blogs lange nicht aktualisiert, wo vorher täglich viel neues kam. Dafür sind die Personen dann in facebook etc zu finden.
Ich hoffe, es ist nur eine Modeerscheinung. Es wäre schade darum, manche Blogger nur noch als flüchtige Sprechblase zu finden.
Big Daddy im prototyping
Für alle Fans von “Bioschock”. Frau dorfdisko bastelt so nebenbei an ein paar Big Daddy’s.
Für die, die nicht wissen worum es geht.
Kuckuck
Wenn ein Zweijähriger singt: “Auf einem Baum ein Kuhuhuck, Simsalabimbambasaladusaladim” ist es fast unmöglich, nebenbei nicht am Abendessen vor Lachen zu ersticken.
Diesen Sommer lerne ich das auch.
Zweites Anwandern
“Angewandert” haben wir dieses Jahr schon am 3. Januar zu meinem Geburtstag. Schön im Schnee mit Glühwein und mir wurde ein Lied im Wald vorgetragen. Dazwischen war einiges an fußlahm, viel Schnee und rodeln.
Heute hielt es uns nicht mehr und wir wollten ein wenig zwischen den Weinbergen umherstromern. Aus der nahen Ferne lockte uns die schneebedeckte Kalmit, aber der unhandliche Kinderwagen den wir heute der Kraxe vorzogen, hinderte uns.
Es war ein schöner Tag, die Mandelbäume knospen, der Schnee schmilzt in Bächen und das Einkehren war sehr angenehm.
Wer sich die Weinkarte der Klausentalhütte ansieht, weiß warum wir erst gingen als unser Geld alle war.
Der Frühling steht fest im Startbock und bricht wohl demnächst los, das wird eine Rakete!
POETS Day
Endlich mal wieder ausgehen. Kinderfrei, Juhu.
Da ging es erst mal etwas essen. Sven schwärmte schon öfter mal vom Koeri in Mannheim. Eine besondere Currywurstbude. Klein aber fein und eine Schärfegradskala, bei der man in den oberen Bereichen eine Unterschrift leisten und volljährig sein muss! Ich versuchte mich mit Schärfe 3 (das Feuerzeug) und muss sagen, dass war schon ordentlich! Einmal kurz Schluckauf, evtl. ginge noch 4. Aber ich definiere Currywurst nicht als eine Speiße die scharf sein muss. Chilli ok, aber Currywurst? Die Pommes dazu waren richtig gut aus ganzen Kartoffeln und nicht aus Kartoffelbrei rekombiniert (siehe Burger King). Zu den Pommes gibt es auch eine Sauce nach Wahl, welche gegen die Schärfe zu empfehlen ist. Neben dem dürren ( global anerkannten) Becks Bier gab es auch Heineken was nicht ganz so sauer schmeckt. Alles im Preis inbegriffen. Also über den “Schimanskiteller” für 6,90 € kann man nicht motzen.
So gestärkt gingen wir weiter um ein Kaffee zu finden. leider ist im und um den Bahnhof alles geschlossen (um 22 Uhr!), also gingen wir zum Iren in Murphy’s Law (kein Link wegen Virenwarnung!) . Aus dem Kaffee wurde ein Guinness, aber das ist ja ziemlich ähnlich. Beim ersten großen Schluck ein wenig Fernweh und Erinnerungen an Irland. Eine kleine Melancholie am Abend,bis der junge Mann bewusstlos und kotzend von der Bank stürzte. Hier weiterlesen →








Letzte Kommentare