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POETS Day

Endlich mal wieder ausgehen. Kinderfrei, Juhu.
Da ging es erst mal etwas essen. Sven schwärmte schon öfter mal vom Koeri in Mannheim. Eine besondere Currywurstbude. Klein aber fein und eine Schärfegradskala, bei der man in den oberen Bereichen eine Unterschrift leisten und volljährig sein muss! Ich versuchte mich mit Schärfe 3 (das Feuerzeug) und muss sagen, dass war schon ordentlich! Einmal kurz Schluckauf, evtl. ginge noch 4. Aber ich definiere Currywurst nicht als eine Speiße die scharf sein muss. Chilli ok, aber Currywurst?  Die Pommes dazu waren richtig gut aus ganzen Kartoffeln und nicht aus Kartoffelbrei rekombiniert (siehe Burger King). Zu den Pommes gibt es auch eine Sauce nach Wahl, welche gegen die Schärfe zu empfehlen ist.  Neben dem dürren ( global anerkannten) Becks Bier gab es auch Heineken was nicht ganz so sauer schmeckt. Alles im Preis inbegriffen. Also über den “Schimanskiteller” für 6,90 € kann man nicht motzen.

So gestärkt gingen wir weiter um ein Kaffee zu finden. leider ist im und um den Bahnhof alles geschlossen (um 22 Uhr!), also gingen wir zum Iren in Murphy’s Law (kein Link wegen Virenwarnung!) . Aus dem Kaffee wurde ein Guinness, aber das ist ja ziemlich ähnlich. Beim ersten großen Schluck ein wenig Fernweh und Erinnerungen an Irland. Eine kleine Melancholie am Abend,bis der junge Mann bewusstlos und kotzend von der Bank stürzte. Irgendwann der Rettungswagen kam und die Bedienung mit intensivem Chlorgeruch, Irland hinwegdesinfizierte auch der US-Slang aus allen Ecken half da nicht. Die deutsche Nationalmannschaft curlte derweil im TV um die Goldmedaille. Wie scheiße es wohl sein muss, als Sportgerät einen Besen einzupacken? Aber ich mag das Spiel ein wenig. Rundenbasiert.

Danach ging es los zum Tanzen. Die schöne alte S.U.I.T.E. hat man ja abgerissen und eine neue gebaut und die ist mit Spermüllsofas, also eine Launtsch!  Den Eintritt finde ich zu hoch. Zwei Tanzsäle. Der große Saal spielte öde 60er Musik auf einer erbärmlichen Anlage, deren Boxen man noch dazu auf ein Holzpodest stellte,  ich hörte eigentlich nur röööööööööööhr. Das passt nicht zur nervigen Aretha Franklin. Aber was passt da schon zu.

Der andere Saal war besser und die Stimmung auch. Indische Disco, Rai aus dem Maghreb und andere schräge Töne. Kleine dicke Männer gingen hier ab wie Moped und legten tolle Sohlen aufs Parkett. Das war schon vielfach besser als das was Jurastudenten und Informatiker  unter Tanzen verstehen.

Beobachtung: Deutsche hocken sich nicht nur in irischen Kneipen in den (Stuhl)Kreis, sie betanzen sich auch gegenseitig im Kreise und wehe es kommt ein Fremder in dieses quasi mit Handtuch reservierte Tanzgebiet.

Ein guter Abend ein paar Handyfotos und viel zu schauen und zu Lachen. Die Disco, der lustige Badestrandersatz im Winter. Pardon, Club heißt das ja jetzt.

2 Kommentare

  1. schülie sagt:

    sehr cool.
    murphys law ist eigentlich immer gut, wundert mich dass da nach 22 uhr noch platz war?

  2. rollinger sagt:

    Naja, Platz..wir standen da so in der Landschaft rum.

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