19:30Uhr. Das Außenthermometer sagt noch immer 34 Grad in der Wohnung “nur” 27. Aus der Küche riecht es nach Knoblauch und Sardinen. Die Chilischote von der ich ein Millimeter abgebissen habe brennt noch auf der Lippe. Im Hintergrund ist Google Earth am werkeln. Der Junior rennt splitternackt durch die Wohnung.
Das Essen dampft auf dem Teller. Nudeln mit Ölsardinen, Rucola, Tomaten und gehobelter Parmesan. Trockener Riesling dazu. Nachtisch: Erdbeeren in Buttermilch. Die Route für den Urlaub ist noch unklar. Die Düne bei Arcachon in Frankreich will ich meinen Jungs zeigen. Danach weiter, Biaritz, Bilbao, Porto? Oder noch weiter. Lissabon, Evora, Sagre, der letzte Punkt Europas. Alles ist möglich. Alles entscheidet sich vor Ort. Das Zelt dabei sind wir frei.
Juni, 2010:
Sommerurlaub preload
verliebt sein
Dieser Beitrag ist eigentlich nicht so offiziell. Eigentlich ist das Foto nur ein Werbefoto von dem Frolein dorfdisko ihrer Homepage. Sie hat sich gedacht, sie muss was tun für’s Geschäft und ein paar WM-Spaghettischals entwerfen und produzieren. Dafür will ich mal ein wenig Werbung machen.
Gestern Abend hatte ich den Auftrag diese Fotos zu machen und ich habe mich so sehr in dieses Foto verliebt. Ich würde es in meinen Spind hängen, wenn ich den einen Spind hätte. Ich würde mich sofort in dieses hübsche Mädchen auf dem Foto verlieben, wenn ich nicht schon so unsterblich verliebt wäre und täglich mein Leben mit diesem Spindmädchen teile.
All die erlebten Dinge (und das war nicht immer leicht mit mir) und all die großen Momente in den paar Jahren waren einfach wundervoll und haben verdammt viel Spaß gemacht. Auch wenn ich mich mit solch einem Artikel zum Vollhonk mache, ich bin verliebt und da darf man alles. Ich habe gelernt “Alltag kann auch gut sein”, das war mir zuvor fremd, aber das ewige Fernweh plagt uns beide.




