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natur

Nussknacker

Beim Streifzug durch meinen Kiez fand ich überall halbe Walnüsse und dachte “Ah auch hier überall Eichhörnchen, die kommen wohl von der Parkinsel rüber”. Die Walnüsse waren aber auch in der baumlosen Hafengegend, auf Eisenbahnwaggons auf den Kränen.
Bis ichd ie Krähen sah die die Walnüsse aus 10 m auf den Boden fallen lassen um an das Innere ranzukommen. Besonderen Spaß hatten die auf zwei schwarzen(!) Autos mit “gegenseitig runterwerfen” zu spielen.
Ich mag die Kerle gern.

Nussknacker

Nussknacker

Platanenarme

Platanen sind für mich immer ein Stück Kindheit und Jugend. Sie standen bei uns in der Backsteinsiedlung auf den Straßen. Riesige Bäume die durch ihre enormen Blätter und Astdurchmesser viel Schatten spendeten. Äste die schon eigene Bäume sind. Der Stammdurchmesser war enorm. Fünf Kinder mussten wir sein um uns einmal um den Großen drumherum die Hände zu reichen.

auf der Parkinsel

auf der Parkinsel

Normalerweise stehe diese Bäume in wärmeren Regionen. In Filmen aus den USA in den Südstaaten sieht man sie oft und in der italienischen Stadt Lucca fühlte ich mich gleich heimisch. Die Faszination zum baumlosen Florenz bleibt mir verschlossen.
Wenn es im August richtig trocken und heiß wird, wirft die Platane die Rinde ab. Große, richtig scheppernde Holzschindeln von der eigentlich glatten Rinde, knacken auf der Straße. Die kleinen Früchte, diese Kugeln die beim Aufprall in kleine Schirme zerplatzen, machen einem wahnsinnig. Als ich dann mit 18 Jahren unter meinem VW Käfer lag um die Motorventile zu justieren, da kitzelten die kleinen Härchen dieser Schirmchen im Hals, Nase, Augen. Wenn man mit dem Kopf unterm Fahrzeug liegt, ist niesen und husten auch immer mit Beulen gepaart.
Wenn man die Plaane extrem beschneidet und sie neu austreibt werden die Blätter dafür monströs groß. Vierzig Zentimeter Durchmesser ist für unsere Breitengrade schon wirklich unglaublich
Die größten Platanen in der Stadt, fand ich bis jetzt hier um die Ecke bei meinem Genesungs- bzw Wartezeitspaziergang auf der Parkinsel, wie ich gestern schon zeigte. Ich kann da nicht genug von bekommen. Wie eine Kathedrale wölben sie diese Bäume zu einem Ort mit unwirklichem Licht.

Äste wie Bäume

Äste wie Bäume

In Frankreich war ich mal mit Freunden eine Woche auf einem Hausboot auf dem Canal du Midi unterwegs. Da fährt man endlose, angenehm schattige, regengeschützte und nachtigallbesetzte Kilometer. Da sah ich auch, das Platanen nicht unbedingt wie in den Städten mit Stahlseilen und Betonkernen stabilisiert werden müssen. Lässt man die Platane wachsen, legt sie die weit ausladenden Äste auf dem Boden auf und ist eine große Kugel. Das sieht traumhaft aus und ist ein kleines Ökosystem und Kletterparadies in einem.
Die letzte große Platanenaktion war in Mannheim letztes Jahr zu sehen. Die große Vorzeigeallee musste fast komplett abgeholzt werden. Die Abgase tausender Autos am Tag schwächten die Bäume so sehr das sie von einer Krankheit befallen und unrettbar zerstört wurden.
Plötzlich ist die Pracht dieser Straße dahin und man stellt fest das die Pracht dieser Straße von den Bäumen ausging und nicht von Gebäuden. Beruhigend.

Bolzplatz

Bolzplatz

Platanen im Herbst

Was das Meer so anspült.

Kelp ist gesund!

Kelp ist gesund!

Das lag hier am Strand. Ist ca ein Meter lang und eine sehr interessante Pflanze. Aber ist weder schmierig noch sonst was, sondern fest und sehr stabil. Es wird wohl irgend eine Art Kelp sein.

Keschde sammeln

Keschde

Keschde

… und dann in den Ofen, bis sie fast schwarz werden.