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natur

Nachtrag zu Hallimasch

Ich schrieb zuletzt ein paar Zeilen über Hallimasche (ich habe davon keine wirkliche Ahnung). Folgendes fand ich dazu noch bei wikipedia.

Zur Herkunft des deutschen Namens „Hallimasch“ gibt es verschiedene widersprüchliche Angaben: Einmal soll er von „Heil im Arsch“ kommen wegen seiner angeblich kurativen Wirkung bei Hämorrhoiden. Eine andere etymologische Deutung leitet ihn von „hal (glatt, schlüpfrig) im Arsch“ ab, da die Hallimasche im rohen oder ungenügend gekochten Zustand eine stark abführende Wirkung besitzen.

Magischer Moment

Wir standen alle wie angewurzelt als wir diesen dampfenden Baumstumpf sahen und schauten fasziniert zu wie sich Wasserdampf und Altweiberspinnfäden durch den Aufwind bewegten.

Zwergenküche

Zwergenküche

Magischer Moment

Magischer Moment

Ein Moment der Magie, der mir Gänsehaut verursachte. Der Kleine sagte auch prompt :” Hier wohnen die Zwerge, die kochen gerade Mittagessen.” Man versteht dann, wo so manche Sagen ihren Ursprung haben.

Gegenlicht im Wald

Gegenlicht

Gegenlicht

Pilz auf Pilz

So warm und feucht. Selbst Pilze werden von Pilzen befallen.

hoorischer Pilz

hoorischer Pilz

Vorgestern im Wald

braune Pilze

braune Pilze

In Facebook wieß man mich daraufhin, dass das dieser Pilz zur Gattung der Hallimasche gehört. Gehört habe ich den Namen schon und jetzt habe ich mal wikipediert:
Pilze sind total die abgefahrenen Typen, dass wissen wir, aber Hallimasche haben es in sich:

Eine Besonderheit der Hallimasche ist ihre Fähigkeit zur Biolumineszenz, das heißt das Pilzmyzel, und insbesondere frisch vom Myzel durchwuchertes Holz, kann – in völliger Dunkelheit mit bloßem Auge gut erkennbar – durch chemische Prozesse ein kaltes Leuchten erzeugen: „Leuchtendes Holz“.

Das größte Lebewesen der Erde?
Das im Jahr 2000 aufgrund eines rätselhaften Waldsterbens entdeckte Myzel einer Hallimaschart (A. ostoyae) im Malheur National Forest (Oregon, USA) wurde wegen seiner Ausdehnung von über 880 Hektar, des errechneten Alters von mindestens 2400 Jahren und seiner Masse von ca. 600 Tonnen als das größte bekannte Lebewesen der Erde bezeichnet. Es gibt aber wahrscheinlich noch ausgedehntere Bestände klonal wachsender Pflanzen wie Schilf, Heidelbeere, Bambus u. ä., die ein größeres Gesamtgewicht aufweisen.

Der größte Hallimaschklon (auch A. ostoyae) Europas wurde 2004 in der Schweiz beim Ofenpass entdeckt. Er ist im Durchmesser 500 bis 800 Meter groß, bedeckt eine Fläche von 35 Hektar und ist etwa 1000 Jahre alt.