Hausmacher Sushi bei der Kantine
fisch
Ich bin Fischkopp
Fußball, Bundesliga, St. Pauli. Dinge, die irgendwie zusammen gehören aber nicht das Gleiche sind. Meine Liebe zu Hamburg wurde durch fr. dorfdisko geweckt. Eine Stadt, in der man so toll durchfeiern kann und morgens um 6 schon ein Fischbrötchen und Kaffee bekommt, kann nicht verkehrt sein. Schräge Etablissements und Kaschemmen und sehr oft sehr gute Musik in allen Ecken. Kann ich nur gut finden.
St. Pauli als Fussballverein. Ich habe sogar ein Spiel besucht! In strömendem Regen, nach einer durchzechten Nacht und es war ..familiär? Es war ein Spiel gegen gegen Aachen und es hat Spaß gemacht da ein wenig mitzufeiern.
Ich mag Fussball, auch wenn ich diese Bundesliga mich so gar nicht interessiert. Ich mag ein gutes Spiel sehen und da ist es egal wer das macht. Aber diese Atmosphäre in diesem kleinen Stadion an dem großen Bunker. Gemütlich.
Zuletzt sah ich eine Doku über St. Pauli und wie das alles so kam. Wie die so drauf sind. Das gefiel mir sehr. Leider finde ich die grade nicht. Vielleicht hilft diese Serie, Hamburg zu verstehen. Ich bin sicher als Tourist kein Fachmann das zu beurteilen, aber was ich gezeigt bekam von Hamburg war erfrischend anders und unkompliziert. Und irgendwie pulsiert da was, was ich nicht greifen kann. Klar, es gibt auch dort jede Menge Idioten, die am liebsten aus dem Kiez ein neureiches Disneyland machen würden.
Dieses T-Shirt (Foto) ist ein kleines Andenken an die Reeperbahn von “Aladin Center” der solch St. Pauli Kitsch feil bietet. Mehr nicht. Ich bin kein Fussballfan und habe da auch kein Herzblut dran, dass kann man sicher nur als echter Hamburger, da bin ich mir sicher. Ich mag die Idee dieses Fußballvereins, die Toleranz und das er nicht auftritt wie eine “National”bank, und die Trainer wie Versicherungsvertreter.
PS: Die Fischrestaurants am Hafen kann ich alle empfehlen. Aber noch lieber esse ich ganz “hinten” im Hafen, wo diese kleinen Kühlhäuser scheinbar direkt Teile des Frischfangs verarbeiten und verkaufen. Das ist das Paradies.
Kabeljau satt
Kabeljau. Wenn es bei uns früher zu Hause Fisch gab, dann war das meißt Kabeljau. Der preiswerteste Fisch bei Fisch Vogt. Bei sieben Personen muss man ganz auch schön auf’s Geld schauen. Scheinbar wurde er dadurch irgendwann zum “arme Leute” Fisch.
Um den Fisch in der modernen Lebensmittelindustrie wieder “wertiger” zu machen wurde er umbenannt in “Seelachs”. Klingt nicht nur völlig doof ist auch total falsch. Zumal sich das Wort “Kabeljau” auch wunderschön ähnlich wie “Bacalhau” anhört.


