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Lissabon

Vasco und Lev

Vasco ist da hinten der Typ aus Stein, der ganz an der Spitze steht (Denkmal der Entdeckungen). Lev ist mein Junior in der Mitte des Bildes, auf dem Waveboard.
Das war ein wirklich schöner Tag, die Sonne und das Licht ist dort irgendwie unwirklich und bringt die Kameras an ihre Grenzen. Ohne Sonnenbrille ist es dort schmerzhaft, aber es ist nie unerträglich heiß. Im Hintergrund ist die berühmte Ponte 25 de Abril an dessen rechtem Ende dieser Jesus steht. Ein wenig San Francisco ein wenig Rio. Der Fluss Tejo nimmt weiter drin im Land gigantische Breiten an. Vielleicht mag ich Portugal so sehr weil es zwar immer schön und sonnig aussieht aber eigentlich sehr rau ist. Von der Algarve rede ich nicht, die würde ich keinem empfehlen.
Das Land ist sehr stark auf die Seefahrt ausgerichtet. Es wirkt für mich imemr sehr uneuropäisch. Man erklärte mir dort, dass es daher komme, das man sich schon immer von Spanien umzingelt fühlt. Die mentale Ausrichtung ist eher gen Brasilien, was man auch an vielen Denkmälern sieht. Von Helden, die mit dem Schiff, dem Flugzeug nach Brasilien pionierten, die aber in unseren Geschichtsbüchern nie auftauchten. Alles ist dem großen Entdecker Vasco da Gama oder Heinrich “Navigatore” dem Seefahrer gewidmet.
Faszinierend ist allerdings die Baukunst des Manuellistik. Die Schnittstelle zwischen gotischer Baukunst und morgenländischer Ornamentik die es eben nur in Portugal gibt. Wo die Säulen der Kirchenschiffe aus Stein gehauene Schiffstaue sind, Segel, Anker, Fische, Seeungeheuer in jeder Ecke, kleine seltsame Wesen.  Von weitem wirkt es wie weißer Muschelkalk auf einem Schiffsrumpf und so schließt sich scheinbar der marine Kreis.

Vasco und Lev

Vasco und Lev

Torre de Belem

Torre de Belem

Torre de Belem